News
Sportlicher Ehrgeiz trifft auf beste Faschingsstimmung
Am 16. Februar war es wieder soweit: Die Tischtennisabteilung der DJK Hafner Straubing veranstaltete ihr traditionelles Rosenmontags-Schleiferl-Turnier. Insgesamt 17 gemeldete Mixed-Doppel sorgten für ein stark besetztes Teilnehmerfeld und viele spannende Begegnungen. Ins Leben gerufen wurde das Turnier einst als Benefizveranstaltung für den an Leukämie erkrankten Rainer Schmidt aus Arnstorf. Der soziale Gedanke ist bis heute fester Bestandteil der Veranstaltung geblieben. Der diesjährige Erlös wird – wie gewohnt für einen guten Zweck in der Region – an die Einrichtung Barmherzige Brüder Behindertenhilfe gespendet.
In der ersten Runde spielten die Teilnehmer noch mit ihrem gemeldeten Mixed-Partner. Anschließend wurden die Paarungen für fünf weitere Runden per Zufallsgenerator neu ausgelost – ein Modus, der jedes Jahr für abwechslungsreiche und spannende Konstellationen sorgt. Gespielt wurde auf zwei Gewinnsätze, für jedes gewonnene Spiel gab es ein Schleiferl. Am Ende der Vorrunde qualifizierten sich die besten acht Männer und acht Frauen für das KO-System ab dem Viertelfinale. Auch hier entschied das Los über die Zusammensetzung der Mixed-Teams.
Im Halbfinale kam es zu einem besonderen Duell: Mit Leopold Hermann und Jonas Sempert standen sich zwei Spieler der DJK Hafner Straubing gegenüber, die beide in der Vorrunde alle sechs Spiele gewonnen hatten. Leopold Hermann setzte sich gemeinsam mit Sabine Wolff (TV Schierling) in einem packenden Match mit 13:11 im Entscheidungssatz gegen Jonas Sempert und Michaela Strobl (TSV Massing) durch. Im zweiten Halbfinale behielten Fabian Neudecker (TSV Oberalteich) und Sonja Neudecker (TSV 1883 Bogen Tischtennis) mit 2:0 gegen Florian Piendl (FC Chamerau) und Emma Dietl (DJK Hafner Straubing) die Oberhand.
Damit standen erneut zwei Neudeckers im Endspiel – ein Bild, das man bei diesem Turnier fast schon gewohnt ist. Das Finale verlief jedoch überraschend eindeutig: Fabian Neudecker, der mit vier Schleiferl nur knapp ins Viertelfinale eingezogen war, gewann an der Seite von Sabine Wolff souverän mit 2:0 gegen Leopold Hermann und Sonja Neudecker. Für ihre starke Leistung wurden Fabian Neudecker und Sabine Wolff mit dem Wanderpokal ausgezeichnet. Die vier besten Männer und Frauen erhielten zudem tolle Sachpreise.
Neben sportlichem Ehrgeiz kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Bei Leberkässemmeln, Wurstsemmeln, Getränken und dem einen oder anderen Schnaps wurde viel gelacht und alle hatten Spaß. Die durchweg positive Resonanz zeigte einmal mehr: Das Rosenmontags-Schleiferl-Turnier ist nicht nur sportlich ein Highlight, sondern auch ein fester Bestandteil unseres Vereinslebens.

Beim am vergangenen Sonntag in Arnstorf ausgetragenen 1. Bezirksranglistenturnier der Tischtennisjugend erzielte der Nachwuchs der DJK Hafner Straubing erneut mehrere bemerkenswerte Ergebnisse.
Die spannendste Entscheidung fiel in der Altersklasse Jugend 13. Dort beendeten gleich drei Spieler das Turnier mit jeweils nur einer Niederlage. Für Emil Greß zahlte sich am Ende sein starkes Satzverhältnis aus: Trotz einer äußerst knappen Niederlage gegen den späteren Zweitplatzierten durfte er sich über den Turniersieg freuen.
In der Altersklasse Jugend 15 lieferte Hafner-Neuzugang Niko Nenninger dem späteren Sieger Vincent Schub (TSV 1883 Bogen) einen hochkarätigen Schlagabtausch. Am Ende musste er sowohl Schub als auch dem überraschend starken Lokalmatador Tobias Greiler (LAC Arnstorf) gratulieren. Mit Rang drei erreichte Nenninger dennoch ein sehr respektables Ergebnis.
In der Altersklasse Jugend 19 präsentierte sich die DJK Hafner besonders dominant: Das gesamte Podium erstrahlte in Vereinsfarben. Leopold Schreindorfer sicherte sich mit nur einem Satzverlust souverän den Turniersieg. Seine Teamkollegen Julius Gutsmiedl und Dimitri Kursov überzeugten ebenfalls mit starken Leistungen und komplettierten das Treppchen auf den Plätzen zwei und drei.
Die beiden Bestplatzierten jeder Altersklasse – somit Greß, Schreindorfer und Gutsmiedl – haben sich bereits sicher für das 1. Verbandsbereichsranglistenturnier am 1. März in Manching qualifiziert. Die Drittplatzierten Nenninger und Kursov dürfen zudem auf Quotenplätze oder eine Chance als Nachrücker hoffen.

Am 20. und 21. Dezember 2025 fand das 63. Carl-Theo-Salberg-Gedächtnisturnier statt. Mit dabei waren auch zahlreiche Spieler der DJK Hafner Straubing, die mit starken Leistungen und mehreren Podestplätzen auf sich aufmerksam machten.
In der Konkurrenz Jungen 13 gingen sieben Teilnehmer an den Start, gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“. Unser Emil Greß präsentierte sich dabei in überragender Form: Mit sechs Siegen aus sechs Spielen blieb er ungeschlagen und sicherte sich souverän den ersten Platz ganz oben auf dem Podest. Eine makellose Vorstellung – herzlichen Glückwunsch! 🥇
Auch in der Herren C-Klasse war die DJK mit drei Teilnehmern vertreten. Emma Dietl sorgte hier für eine echte Überraschung: Als klare Außenseiterin gewann sie alle drei Gruppenspiele und zog als Gruppenerste in die K.-o.-Runde ein. Im Achtelfinale musste sie sich dann zwar unglücklich geschlagen geben, ihr Turnierauftritt bleibt aber dennoch äußerst bemerkenswert.
Tobias Schuller wurde Zweiter in seiner Gruppe, zeigte danach jedoch Nervenstärke: Im Achtelfinale setzte er sich in einem echten Krimi mit 3:2 durch. Im Viertelfinale war anschließend gegen Dominik Bosl nach einem 1:3 Endstation.
Im Doppel konnten Tobias Schuller und Winfried Meißner, die gemeinsam bereits niederbayerische Meister in der D-Klasse sind, erneut ihre Klasse unter Beweis stellen. Sie spielten sich bis ins Finale der C-Klasse vor und durften sich am Ende über einen starken zweiten Platz und die verdiente Medaille freuen. 🥈

In der A-Klasse stellte die DJK Hafner Straubing sogar vier Teilnehmer. Leopold Hermann und Benedikt Schreindorfer dominierten jeweils ihre Gruppen und zogen als Gruppensieger ins Achtelfinale ein, wo für beide leider Schluss war. Leopold Schreindorfer musste sich hingegen bereits in der Runde der letzten 32 geschlagen geben.
Für ein echtes Highlight sorgte jedoch das Doppel von Leopold Hermann und Gerold Kiefl. Als klare Außenseiter gestartet, überraschten sie mit hervorragender Abstimmung und großem Kampfgeist. Nach vier Siegen gegen teils hochkarätige Gegner standen sie sensationell im Finale. Dort schnupperten sie sogar an der großen Sensation: Bei Satzball zur 2:0-Führung gegen Andreas Gall und Gregor Gramm lag der Coup in der Luft. Am Ende mussten sie sich zwar mit 1:3 geschlagen geben, konnten aber hochverdient die Silbermedaille feiern. Eine Leistung, auf die man mehr als stolz sein kann! 🥈