News
Die Vereinsmeisterschaft der Herren 2025 wurde in der Woche vor Weihnachten ausgetragen und bot an zwei Abenden hochklassigen Tischtennissport. Am Mittwoch, den 17.12., standen die Einzelbewerbe auf dem Programm, ehe am Freitag, den 19.12., im Doppel um die Titel gekämpft wurde.
Einzel: Taktik schlägt Verletzung
Im Einzelbewerb traten 16 Spieler an, die anhand ihrer TTR-Punkte auf vier Vierergruppen verteilt wurden. Die jeweils zwei Bestplatzierten qualifizierten sich für die anschließende K.-o.-Phase, während die übrigen Spieler in der Trostrunde weiter um Siege kämpften.
Im Hauptfeld setzte sich Leopold Hermann im ersten Halbfinale mit einem knappen 3:1-Erfolg gegen Marius Gerhardinger durch. Im zweiten Halbfinale ließ der topgesetzte Jonas Sempert Thomas Throner beim 3:0 kaum eine Chance. Damit war das Finale perfekt – und es hatte es in sich. Jonas Sempert ging angeschlagen ins Endspiel: Eine Trizepsverletzung verhinderte seinen sonst so gefürchteten Vorhand-Topspin. Doch was ihm an Power fehlte, machte er mit Übersicht und taktischer Raffinesse wett. In einem spannungsgeladenen Finale behielt Sempert mit 3:1 gegen Hermann die Oberhand und krönte sich zum Vereinsmeister 2025. Damit löste er Vorjahressieger Leopold Hermann vom Thron.
In der Trostrunde sicherte sich Andreas Erler nach einem umkämpften Match mit 3:2 gegen Franz Offenwanger den Finalsieg.
Doppel: Nervenspiel bis zum letzten Punkt
Im Doppelwettbewerb durften die Paarungen frei gewählt werden. Gespielt wurde zunächst in einer Fünfer- und einer Vierergruppe im Modus „jeder gegen jeden“. Die jeweils zwei besten Duos qualifizierten sich für die Gewinnergruppe, die übrigen spielten in der Trostgruppe weiter – ebenfalls mit Ergebnisübernahme.
Das entscheidende Spiel entwickelte sich zu einem echten Krimi: Leopold Schreindorfer und Benedikt Schreindorfer trafen auf Jonas Sempert und Leopold Hermann. Hochklassige Ballwechsel, sehenswerte Punkte und große Spannung prägten die Partie. Nach einem 1:2-Satzrückstand und einem 7:9 im fünften Satz bewiesen Sempert und Hermann starke Nerven, drehten das Match und triumphierten schließlich mit 3:2.
Jugend: Nachwuchs überzeugt
Auch der Nachwuchs zeigte sein Können. Gespielt wurde hier ausschließlich im Einzel, getrennt nach Jugend und Schülern. In der Jugend setzte sich Elias Söldner durch, bei den Schülern durfte sich Philipp Blenk über den ersten Platz freuen.
Bei den am 6. und 7. Dezember im schwäbischen Dillingen ausgetragenen Bayerischen Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Jugend feierte Leopold Schreindorfer (DJK Hafner Straubing) den bislang größten Erfolg seiner noch jungen Karriere. In der Altersklasse Jungen 15 erreichte der 14-jährige Straubinger im Einzelwettbewerb den dritten Platz – und damit erstmals einen Podestplatz bei einem bayernweiten Turnier.
Der Start in die Vorrunde verlief für die Nummer sechs der Setzliste zunächst holprig: Schreindorfer verlor sein erstes Spiel, steigerte sich jedoch kontinuierlich und sicherte sich schließlich doch den Gruppensieg. Im Achtelfinale folgte ein souveräner 3:0-Erfolg gegen den Coburger Felix Hampp, bevor er im Viertelfinale – dem entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale und somit um die Plätze auf dem Podium – auf den favorisierten Felix Heidemann (TV 1879 Hilpoltstein) traf. Gegen den bayerischen Landeskader-Spieler aus der mittelfränkischen Tischtennis-Hochburg, der bereits internationale Jugendturniere bestritten hat, entwickelte sich eines der spannendsten Matches des gesamten Wettbewerbs. Schreindorfer gewann den ersten Satz, lag anschließend mit 1:2 in Rückstand, drehte die Partie jedoch nach Abwehr eines Matchballs noch und setzte sich im Entscheidungssatz mit 12:10 durch.
Gestärkt durch diesen unerwarteten Coup und mit der bereits sicheren Medaille im Rücken lieferte Schreindorfer sich im Halbfinale gegen den Topfavoriten und späteren Bayerischen Meister Julius Werner (DJK SpVgg Effeltrich) einen hochklassigen Schlagabtausch. Am Ende musste er seinem Gegner zwar zum verdienten Sieg gratulieren, doch spiegelt das Ergebnis von 0:4 Sätzen den hart umkämpften Spielverlauf mit mehreren vergebenen Satzbällen des Straubingers nicht ganz zutreffend wider.
Julius Gutsmiedl, der zweite Starter der DJK Hafner Straubing in der Altersklasse Jungen 15, schied in einer äußerst stark besetzten Vorrundengruppe – unter anderem mit Titelträger Julius Werner – knapp aus. Im Doppel erreichten Schreindorfer und Gutsmiedl gemeinsam das Viertelfinale. Im Mixed kamen Gutsmiedl mit seiner Partnerin bis ins Achtel-, Schreindorfer bis ins Viertelfinale.
Nach einem intensiven Turnierwochenende folgt für beide nun eine kurze Wettkampfpause, die sie zur Regeneration und Vorbereitung auf die Mitte Januar beginnende neue Jugend-Verbandsliga-Saison nutzen werden.

Turnierspielbetrieb
Bei den Bezirkseinzelmeisterschaften der Erwachsenen am 25. und 26. Oktober waren drei Spieler der DJK Hafner Straubing am Start – und das mit beachtlichem Erfolg.
In der höchsten Spielklasse, der Herren A, zeigte Leopold Hermann starke Leistungen. Er kämpfte sich souverän bis ins Halbfinale vor, wo er erst an Oberligaspieler Jonas Rinderer scheiterte. Im anschließenden Spiel um Platz drei bewies Leopold erneut Nervenstärke und sicherte sich mit einem umkämpften 3:2-Erfolg gegen Thomas Wiener einen Platz auf dem Siegerpodest. Auch im Doppel wusste er zu überzeugen: Gemeinsam mit Andreas Erhardsberger vom TSV Taufkirchen erreichte er einen starken zweiten Platz.
In der Herrenklasse E gelang Tobias Schuller, der nach längerer Pause an den Tisch zurückgekehrt ist, ein überzeugendes Comeback. Mit konstanten Leistungen zog er ohne Niederlage ins Finale ein. Dort musste er sich zwar Zeljko Markovic geschlagen geben, doch mit der Vizemeisterschaft sicherte er sich gleichzeitig die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften.
Ein schweres Los hatte Winfried Meissner in der Herrenklasse D. Sowohl in der Gruppenphase als auch im Viertelfinale traf er auf Gegner, die später das Finale erreichten. Trotz dieser Niederlagen gehörte er damit zu den besten Spielern Niederbayerns seiner Klasse und durfte als Nachrücker an den Bayerischen Meisterschaften teilnehmen. Zudem konnte er gemeinsam mit Tobias Schuller in der Doppelkonkurrenz der Herrenklasse D triumphieren und sich den Titel des niederbayerischen Meisters sichern.
Bei den Bayerischen Meisterschaften der C-/D-Klasse am 22. und 23. November in Erdweg schied Winfried Meissner nach der Gruppenphase aus. Eine Woche später sorgte Tobias Schuller bei den Bayerischen Meisterschaften der B-/E-Klasse in Bogen erneut für ein Ausrufezeichen: Mit glänzenden Leistungen erreichte er das Viertelfinale und zählte damit zu den besten acht Spielern Bayerns in seiner Klasse.
Herzlichen Glückwunsch!

Ligaspielbetrieb
Auch im Ligaspielbetrieb blickt die DJK Hafner Straubing auf eine insgesamt sehr erfolgreiche Vorrunde zurück. In nahezu allen Ligen konnten sich die Mannschaften in den oberen Tabellenregionen oder zumindest im gesicherten Mittelfeld etablieren.
Weiterlesen: Erfolgreiche Vorrunde für die DJK Hafner Straubing